Donnerstag, 18. April 2013

Götter ohne Manieren


Götter ohne Manieren


Originaltitel: Gods Behaving Badly

Preis: 9,20 € (Taschenbuch)

Verlag: Goldmann


Beschreibung


Es ist wirklich nicht einfach, unsterblich zu sein. Die griechischen Götter haben es im 21. Jahrhundert besonders schwer, denn niemand glaubt mehr an sie. Selbst die eigene Familie hat keinen Respekt mehr, man wohnt im Norden Londons unter einem Dach: Artemis, Göttin der Jagd, führt die Hunde der Nachbarschaft aus, Aphrodite, Göttin der Liebe, bietet Telefonsex an, und Apollo, der Sonnengott, moderiert eine miese Fernsehshow da kann die Ewigkeit schon lang werden. Doch dann stellt Artemis eine Putzfrau an Marie Phillips holt Zeus und Co. in unsere heutige Welt, zeigt genial deren verlottertes Liebesleben und das Chaos, das sich auftut, wenn sich Apollo in eine Sterbliche verliebt. Ein fulminantes, originelles, urkomisches Debüt.

Rezension
Na ja ... 
Bevor ich überhaupt etwas sage, kommen wir einmal zum Cover ...
Ich vermute, dass der mit den Flügeln Aphrodites Sohn Eros und die Frau im unteren Bereich des Covers Aphrodite sein soll. Beim Riesenrad ist noch Zeus mit seinem Herrscherblitz zu sehen. Da die Geschichte in London spielt, sind natürlich die Wahrzeichen von der Stadt zu finden: der Big Ben und das London Eye.
Mich haut das Cover nicht wirklich um.
Ja, meine Meinung ...
Der Klappentext klingt eigenlich recht vielversprechend, was dann aber zu lesen ist, weniger.
Da ich gerade die "Percy Jackson"-Reihe gelesen habe und noch total in diesem Götter-Ding drinnen war, habe ich mir das Buch ausgeborgt.
Die ersten Kapitel sind noch in Ordnung, aber das Lesen wird mit jeder Seite immer mühsamer.
Die Story wäre gar nicht so schlecht, wenn sie spannender erzählt werden würde.
Klar, mir ist auch ab und zu ein Lacher ausgekommen, doch das kann die Langeweile beim Lesen nicht wirklich wettmachen.
Als ich gestern endlich bei den letzten 100 Seiten angekommen bin (normalerweise schaffe ich ein 316-Seiten-Buch in 2 oder 3 Tagen; dieses hat ungefähr 6 Tage gedauert), wollte ich es echt nicht mehr fertig lesen, habe mich dann aber doch dazu entschlossen die Sache zu Ende zu bringen.
Zum Schluss wird es ein bisschen spannender, was für mich aber nicht ausgereicht hat.
Dass im Buch nicht gerade jungedfreie Ausdrücke zur Sprache kommen, habe ich gewusst, hat mich aber auch nicht sonderlich gestört.
Wie ihr vielleicht bemerkt habt, habe ich den Inhalt nicht widergegeben oder wenigstens ein bisschen etwas geschrieben, damit ihr Bescheid wisst. Ich hoffe ihr nehmt es mir nicht allzu übel, aber ich bin zu frustriert von diesem Buch, als dass ich auch noch den Anfang, bevor es spannend wird (was hier nicht so sehr der Fall war) zusammenfasse.
Insgesamt bin ich enttäuscht von dem Buch, da es vielversprechend klang und es nicht so war.
Ihr könnt es ja selber lesen und euch eure Meinung dazu bilden, empfehlen würde ich es aber nicht.
Wenn ich ein Punktesystem hätte (was ich vielleicht einführen sollte), gäbe es von mir höchstens 2 von 5 Punkten.
~ M. ♥

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