Montag, 1. Juli 2013

Beastly

Beastly

Autor: Alex Flinn
Originaltitel: Beastly
Preis: 8,30 € [A] (Taschenbuch)
Verlag: Baumhaus Verlag
ISBN: 978-3-8339-3844-3




Beschreibung


Kyle Kingsbury ist eine Bestie, die nachts durch New York streift - als hässliches Monstrum. Doch Kyle war nicht immer so. Er war mal ein Junge, mit dem jeder andere gerne getauscht hätte, ein gutaussehender, reicher und bei vielen Mädchen 
beliebten Kerl, aber er war auch arrogant, eingebildet und überheblich. Zur Strafe wurde er dazu verflucht, dieses grässliche Biest zu sein - jetzt kann ihn nur noch die Liebe von diesem Fluch erlösen.


Rezension

Cover

Hach, die weiße Rose, die alles veränderte. Wie romantisch! - Okay, ernsthaft jetzt. -
Mir gefällt das Cover - sehr gut sogar. Es ist schlicht und sagt gleichzeitig viel über das Buch aus, wenn man den Inhalt bereits kennt. ;) Und weiße Rosen sind soo romantisch!

Inhalt

Kyle Kingsbury, der gutaussehende Sohn eines Nachrichtenmoderators, legt eine Hexe herein und wird somit zum Biest.
Und eigentlich kann Kyle nicht viel für die Meinung, dass die Schönen besser sind, da sein Vater es ihm von Anfang an so vorgelebt hat. Als Kyle plötzlich hässlich wird, versucht sein Vater natürlich Ärzte zu finden, die seinem Sohn helfen können. Doch nichts kann außer einem Mädchen, das sich auch in das Monster verliebt und ihn küsst, kann ihn "heilen" und so muss Kyle nach Brooklyn umziehen, dort, wo niemand ihn zu Gesicht zu bekommen kann. Bloß das Hausmädchen Magda und der blinde Privatlehrer Will leisten ihm Gesellschaft.
Die moderne Erzählung von "Die schöne und das Biest" ist der Autorin wirklich gelungen. Die Geschichte hat mich gefesselt (muss es auch, wenn ich bloß einen Nachmittag dafür gebraucht habe :D ) und zeigt auf, wie einsam das "Biest" sich fühlt.
Schließlich ändert Kyle seinen Namen auf Adrian, da "Kyle" "der Schöne" bedeutet und "Adrian" "der Dunkle". Ich habe gleich mal ein bisschen im Internet geschaut und habe herausgefunden, dass auf Hawaiianisch Kyle (Kaili) "göttliches Wesen" bedeutet.
Anfangs hat es mich ein wenig verwirrt, dass er plötzlich mit Adrian angesprochen wird, aber nach einigen Seiten habe ich mich schon daran gewöhnt.
Toll finde ich die Idee, dass zwischen den Teilen, wie sie hier genannt werden, immer ein Chatverlauf von Kyles/Adrians "Selbsthilfegruppe" abgebildet ist. Da gibt es den Bären von Schneeweißchen und Rosenrot, die Meerjungfrau, die einen Jungen gerettet hat, sich in ihn verliebt hat und jetzt ihre Stimme gegen menschliche Gestalt eintauschen möchte (Arielle) und der Froschkönig darf auch nicht fehlen. :) Teilweise sind die recht lustig, da alle bloß durcheinander schreiben und der Frosch immer Buchstaben auslässt, weil er mit den Froschfüßen nicht tippen kann. :D
Den Film habe ich bereits gesehen - schon vor längerer Zeit - und das Buch finde ich deutlich besser. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber der Film hat sich doch für mich ein bisschen in die Länge gezogen. Dafür glänzt das Buch mit einer flüssigen Geschichte und einem gut lesbaren Schreibstil.
Wer "Die Schöne und das Biest" gesehen hat, wird viele Details wiedererkennen, die von der Autorin eingebaut wurden. 
Und Kyle/Adrian hat sich schließlich vom einem arroganten Schönling zu einem Rosen liebenden Softie entwickelt. :D Ist aber nicht schlecht gemeint! ;)

Die Modernisierung der Geschichte und des Disney-Films ist der Autorin wirklich gut gelungen. Ein bisschen habe ich es bereut, das Buch so lange nicht zu lesen, obwohl es im Wohnzimmer vor meiner Nase im Regal gestanden hat. Aber jetzt habe ich das ja nachgeholt. :)
Von mir gibt's 5 Fische. :))






~ M. ♥

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