Mittwoch, 17. Juli 2013

Chroniken der Unterwelt - City of Bones

Chroniken der Unterwelt - City of Bones
 
Autor: Cassandra Clare
Originaltitel: The Mortal Instruments - City of Bones
Preis: 18,50 € [A] (gebunden)
Verlag: Arena
ISBN: 978-3-401-06123-1


Band 1 von 6


Beschreibung


Gut aussehend, düster und sexy. Das ist Jace.
Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos. So fühlt sich Clary, als sie in Jaces Welt hineingezogen wird. Denn Jace ist kein normaler Junge. Er ist ein Dämonenjäger. Und als Clary von dunklen Kreaturen angegriffen wird, muss Clary schleunigst ein paar Antworten findet, sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!
 

Rezension


Cover

Das Cover ist in Ordnung, aber das Originalcover finde ich doch ein wenig passender - das ist mysthischer und man sieht Jace, der leuchtet oder strahlt.
Ich habe mir jetzt mal die Cover von der gesamten Reihe angeschaut und finde sie um ieniges besser. Das deutsche Cover ist, wie gesagt, ganz in Ordnung, aber die Originale können nicht getoppt werden!

Inhalt

Da dieses Buch ja total gehypt wird, hab ich mir gedacht "Lies es und finde heraus, ob's wirklich so gut ist!". Das habe ich gemacht und ich kann nur sagen, dass ich den Hype durchaus verstehe.

Ich war vom Pandemonium, dem Anfang, bis zum Flug mit dem Vampir-Motorrad, dem Schluss, überzeugt von diesem Buch.
Cassandra Clare hat eine neue Welt und Geschichte geschaffen. Auch, wenn man sich zwischendurch fragt, wie das überhaupt möglich sein soll, kann man im Laufe des Buches die Antwort herausfinden. Es gibt einfach auf alles eine logische Erklärung.
Clary ist ja kurz davor sechszehn Jahre alt zu werden und vor ungefähr fünfzehn Jahren war ihre Mutter noch mit Valentin verheiratet und der Rat hat sich aufgelöst. Ihr hätte doch einfallen können, dass Valentin ihr Vater sein könnte, oder? Also für mich war das irgendwie klar, als man die Geschichte vom Rat erfahren hat.
Dank des Schreibstils und den Beschreibungen im Buch, konnte ich mir die Orte und die Personen wirklich gut vorstellen.
Hauptcharaktäre: In der Beschreibung steht, dass Clary "verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnunglos" ist, was ich aber nicht finde. Vollkommen ahnungslos ist sie nur anfangs, was jedoch nicht mehr wirklich wahrzunehmen ist, sobald sie ein bisschen aufgeklärt wird. Verwirrt würde ich auch nicht unbedingt sagen, da sie sich ziemlich schnell in die Welt der Schattenjäger einfindet, da sie es im Blut hat. Verletzlich trifft auch nur teilweise zu - klar, sie hat Angst vor den Dämonen, doch sie hat eigenhändig einen Ravener getötet, also kann sie gar nicht soo verletzlich und klein sein. ;) In der Situation mit Alec antwortet sie zwar sehr unbedacht (war auch nicht in Ordnung, was sie da gesagt hat - das macht man ja eigentlich nicht), aber das passiert eben, wenn Alec auch niht gerade feinfühlig ist - da kann ich sie sogar ein wenig verstehen.
Und Jace ... Jace ist der erste Charakter in einem Buch, dem ich es nicht so übel nehme, dass er selbstverliebt und vorlaut ist. Ganz im Gegenteil, durch ihn wird auch ein angspannter Dialog locker und teilweise lustig. Bei vielen seiner Antworten konnte ich mir ein Lachen einfach nicht verkneifen, da er für jede Frage eine dumme Antwort parat hat. Das mit den langen Haaren kann ich ihm gerade noch so verzeihen, wegen dem blonden Haar. ;D Ich denke, dass man ihm das Vorlaute auch nicht so übel nimmt, weil es wahrscheinlich eine Schutzfunktion von ihm ist. (Dramatische Stimme -->) Er ist der Unnahbare (normale Stimme -->), was man aber versteht, da seine Vergangenheit nicht gerade die schönste war.
Und jetzt muss ich noch mal spoilern! :D --> Ich wette, dass Jace nicht Jonathan ist, und somit Valentin auch nicht sein Vater. Wahrscheinlich hat Valentin Jonathan, die Großeltern und Michael Wayland verbrennen lassen und ist dann mit dem Sohn von Michael abgehauen, um ihn großzuziehen - natürlich nur, damit er irgendwie einen Trumpf im Ärmel hat. Meine Vermutung ist zwar Lückenreich, aber Clary und Jace können keine Geschwister sein - das ist wie bei der Göttlich-Trilogie: ein Elternteil sagt, dass sie die Liebenden Bruder und Schwester sind, und somit können sie nicht zusammen sein, können aber auch nicht aufhören, einander zu lieben. Tadaa! Okay, genug gespoilert! :))
Die Nebencharaktäre bleiben aber auch nicht auf der Strecke. Sie sind fast genauso präsent und auch genauso gut erklärt, damit man sie sich ebenfalls gut vorstellen kann. Ein oder Zwei drehen sich im Buch plötzlich um 180° was man gar nicht erwartet hätte.

Mein Fazit ist, dass "Die Chroniken der Unterwelt - City of Bones" den Hype allemal wert ist. Für das deutsche Cover muss ich leider einen halben Punkt abziehen, aber ansonsten ist das Buch sehr gut!
4,5 von 5 Fischen!




~ M. ♥

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